PFAS-Verbot: Was Schaumlöscher-Besitzer jetzt wissen müssen
Ab Oktober 2026 dürfen fluorhaltige Schaumlöschmittel in der EU nicht mehr in den Verkehr gebracht werden. Was das für Ihre Geräte bedeutet.

Viele Schaumlöscher enthalten bis heute fluorhaltige Löschmittel, sogenannte PFAS. Diese Stoffe bauen sich in der Umwelt praktisch nicht ab und stehen deshalb seit Jahren in der Kritik. Die EU zieht nun die Konsequenz und beschränkt sie schrittweise, auch im Brandschutz.
Was sich ab Oktober 2026 ändert
Ab dem 23. Oktober 2026 dürfen fluorhaltige Schaumlöschmittel in der EU nicht mehr verkauft oder neu in den Verkehr gebracht werden. Wasser-, Pulver- und CO₂-Löscher sind von der Regelung nicht betroffen.
Vorhandene Geräte werden nicht über Nacht illegal. Aber spätestens wenn das Löschmittel getauscht oder nachgefüllt werden müsste, führt am Umstieg auf fluorfreie Alternativen kein Weg mehr vorbei. Die gibt es längst, und sie löschen in den Brandklassen A und B genauso zuverlässig.
Was Sie jetzt tun sollten
- Bestand klären: Steht bei Ihnen ein Schaumlöscher mit fluorhaltigem Löschmittel? Wir prüfen das bei der nächsten Wartung mit.
- Umstieg einplanen: Der Wechsel auf fluorfreien Schaum lässt sich am besten mit der regulären Sachkundigenprüfung verbinden.
- Altgeräte fachgerecht entsorgen: Fluorhaltige Löschmittel gehören nicht in den Restmüll. Wir nehmen alte Geräte mit und kümmern uns um die Entsorgung.
Kurz gesagt: kein Grund zur Panik, aber ein guter Zeitpunkt zu handeln. Wer den Tausch jetzt plant, verbindet ihn mit der nächsten Prüfung und vermeidet später Zeitdruck und Engpässe.

